Unser 4. Oldtimer- und 1. Youngtimertreffen

 

fand vom 23. bis 24. Juni 2018 wieder auf dem "alten Hängerplatz" im Huyweg statt. Trotz der vielen Schwierigkeiten im Vorfeld konnte es in altbewährter Qualität stattfinden. Der Wettergott meinte es nicht so gut mit uns, kalte Temperaturen, Wind und stellenweise Regen herrschten an diesem Wochenende, aber viele Aussteller ließen es sich nicht nehmen und kamen mit ihren Fahrzeugen zum Treffen. Wie in jedem Jahr wurden sie von den Mitgliedern des Heimatvereins am Eingang begrüßt und erhielten eine Mappe mit Urkunde, Laufzettel und Wertmarken. Die Kinder konnten sogar mit ihren Eltern auf Thoralf seiner kleinen Dampflokomotive ihre Runden drehen und Lutz chauffierte seine Fahrgäste mit dem Kremser durch unseren schönen Ort. Für das leibliche Wohl war natürlich auch wieder bestens gesorgt, denn Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele beisammen. Wer noch Ersatzteile für seine Schätzchen suchte, konnte sich an mehreren Ständen danach erkundigen. Der ein oder andere fand dabei die Teile, wonach er schon lange gesucht hatte. Samstag Abend lud der Heimatverein dann in die Kornhalle zum Tanz. Die Band "Back2Rock" und auch DJ Lutz unterhielten die ca. 250 Partygäste mit Musik aus den 80ern, 90ern und den Hits von heute. Leider kam die Party erst nach 22 Uhr auf Touren, denn viele verließen erst nach dem Deutschlandspiel ihr Heim. 

 

Es war wieder ein schönes und gelungenes Wochenende. Den weitesten Anfahrtsweg hatte ein Trabant aus Neuss, 397 km nahm er auf sich, um bei unserem Treffen dabei sein zu können. Ein Melk-Stand Marke Eigenbau konnte ebenfalls besichtigt werden. Ein Motorrad Ardie TM aus dem Jahre 1929, ein Lanz Bulldog Baujahr 1933 und ein Opel Baujahr 1934 waren die ältesten Fahrzeuge auf dem Ausstellungsgelände. Ca. 300 Aussteller und ungefähr 800 Gäste fanden den Weg auf den Hängerplatz - Zahlen, die sich sehen lassen können und die uns Mitglieder sehr stolz machen. 

 

Seit der Gründung des Heimatvereins vor 5 Jahren haben wir von vielen Seiten Unterstützung und Zuspruch für unsere Arbeit erhalten, dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Bürgern, Firmen und Vereinen, natürlich auch bei Privatpersonen, Institutionen, Banken und dem Bauhof Schwanebeck bedanken. Ohne diese Hilfe, die vielen Ideen, die Unterstützung mit Spenden und Arbeitskraft hätten wir das, was wir in 5 Jahren bewältigt haben, niemals schaffen können. Ein besonderer Dank geht an die Agrarwirtschaft Schwanebeck, die mit uns gemeinsam das Treffen organisiert, die Kornhalle zur Verfügung gestellt hat und so vieles möglich macht, damit das Treffen gelingen kann. 

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Spendenaufruf zur Erhaltung unseres "Weichbildes"

Liebe Schwanebecker, sehr geehrte Leserinnen und Leser, sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Mitglieder des Heimatvereines haben sich in ihrer Satzung verpflichtet, die Geschichte unseres Ortes zu bewahren, hierzu gehört u. a. auch die Erhaltung von historischen Wahrzeichen der Stadt Schwanebeck. Leider reichen hierzu oft nicht die uns zur Verfügung stehenden Mittel aus und wir sind auf Hilfe angewiesen.

 

Wie Sie vielleicht schon der Presse entnommen haben, liegt uns das „Weichbild“ der Stadt Schwanebeck (siehe Bild) sehr am Herzen. Unser „Weichbild“ befindet sich auf dem Schulhof der Petri-Sekundarschule. Das Weichbild ist ein Stein, in dem Bilder (Symbole) gehauen wurden. Diese wurden meist vom König oder Kaiser vergeben. Die in den Stein gehauenen Symbole zeigen unten links das Zeichen eines Kreuzes (Zeichen für den Bischof) und oben rechts eine Figur, die einem Handschuh ähnlich ist (Zeichen für die Königswürde).

 

In der Schwanebecker Chronik kann man nachlesen, dass in Schwanebeck erstmals um 1270 von „Bürgern“ die Rede war, d.h. dass unser Ort ungefähr in dieser Zeit das Stadtrecht erhielt. Zeichen für das Vorhandensein einer Stadt war das „Weichbild“. Es war lt. Chronik für Handelsleute sichtbar im „Süderthore“ (Südtor) eingemauert. Nach dem Abriss des Stadttores im 19. Jahrhundert wurde das „Weichbild“ im Rathaus zwischengelagert und bekam Ende des 19. Jahrhunderts am Turm der Petrikirche einen neuen Platz. Es wurde in die Treppe der Kirche auf dem Schulhof eingesetzt.

 

 

Leider hat das Wetter den Stein schon sehr marode werden lassen. Die eingehauenen Zeichen sind kaum noch sichtbar und die Urkunde zur Ernennung des Stadtrechts ist leider nicht mehr auffindbar. Da wir aber immer noch die Stadt Schwanebeck sind, wäre die Erhaltung des einzigen Beweises für unser Stadtrecht eine tolle Sache, der sich der Heimatverein angenommen hat. Es fanden bereits Gespräche mit dem Denkmalschutz und dem Baudezernat des Kreiskirchenamtes statt, in denen ein Weg gefunden wurde, den Stein so gut es geht zu erhalten. Das „Weichbild“ wird von einer Firma, die auf denkmalgeschützte Dinge spezialisiert ist, aus der Kirchentreppe herausgelöst und soll im Rathaus, für Jedermann sichtbar im Foyer in einer Vitrine gesichert, ausgestellt werden. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits.

 

Wenn Sie ebenfalls einen Beitrag zur Erhaltung des „Weichbildes“ leisten möchten und uns bei dieser Maßnahme finanziell unterstützen wollen, wären wir für Spenden auf die unten angegebenen Konten unter dem Verwendungszweck „Weichbild“ sehr dankbar. Natürlich erhalten Sie nach Zahlungseingang eine entsprechende Spendenquittung.

 

Nur gemeinsam können wir die Geschichte unserer Stadt bewahren und das erhalten, was noch übrig geblieben ist. Ich möchte mich im Namen der Mitglieder des Heimatvereines schon im Voraus für Ihre Hilfe bedanken.

 

 

Petra Hein

Vorsitzende